Sicherer Storage für Datenschatz der Uni Rostock

am 06. September 2019
Die Universität Rostock hat mit Fujitsu, NetApp und deren Partner Sohnix eine standortübergreifende Storage-Lösung realisiert auf Basis eines unterbrechungsfreien S3-Objektspeichers nebst Virtualisierung und ausfallsicheren Servern. Die hochverfügbare Lösung sorgt dafür, dass der digitale Wissensschatz der Uni jederzeit schnell und einfach für Nutzer zugänglich ist.

Viele Einrichtungen digitalisieren ihre Archiv- oder Bibliotheksbestände, um sie dauerhaft nutzbar zu machen. Doch mit Digitalisierung allein ist es nicht getan. Es gilt auch, die Daten nutzerfreundlich bereitzustellen. Eine Lösung dafür suchte unlängst die Uni Rostock, die seit 600 Jahren besteht und über enorme Datenschätze verfügt. Unterstützt von Sohnix implementierte sie schließlich einen S3-Objektspeicher von NetApp - basierend auf Virtualisierungstechnologie, die auf Fujitsu-Servern läuft.

Video: Digitale Schätze der Universität Rostock, designed by Sohnix

Metadaten erleichtern das Suchen und Finden

Der Storage speichert die Uni-Daten als Objekte in Daten-Containern und einem überschaubaren Namespace über drei Speicherstandorte hinweg. Jeder Container enthält auch Metadaten, die das jeweilige Objekt beschreiben: diverse Attribute sowie eine eindeutige ID. Darüber lassen sich Daten flexibel suchen und referenzieren. So können Nutzer Gesuchtes leicht finden. Das RZ-Team indes kann die verteilten Daten einfach virtualisieren und zentral verwalten.

Ausfallsichere Server halten Daten zugänglich

Egal, wo Daten hinzukommen: Sie werden automatisch an die anderen Speicherstandorte übertragen und somit redundant vorgehalten. Das garantiert durchgehend verfügbare Daten, selbst im Katastrophen-Fall. Für die allzeitige Verfügbarkeit der virtuellen Umgebung sorgen die extrem ausfallsicheren und performanten Fujitsu-Server. Diese stellen letztlich sicher, dass Professoren, Dozenten wie Studenten stets verlässlich und schnell auf alle Storage-Daten zugreifen können.