SDI bildet die Basis für ein einheitliches Management

am 04. Oktober 2017
In vielen Unternehmen entstehen derzeit hybride IT-Landschaften aus historisch gewachsenen IT-Infrastrukturen, Private und Public Clouds. Um die Agilität und Leistungsfähigkeit der lokalen IT-Infrastrukturen zu verbessern, spielen SDI (Software Defined Infrastructures) eine immer wichtigere Rolle.

IT-Fachleute und Analysten sind sich einig: Die Anforderungen der Digitalen Transformation werden sich mit klassischen IT-Architekturen und Systemen allein nicht bewältigen lassen. Um den lokalen, historisch gewachsenen IT-Landschaften, die - oft aus guten Gründen - als unverzichtbares Rückgrat der Unternehmens-IT gelten, zu mehr Agilität zu verhelfen, müssen sie modernisiert und mit flexiblen Services aus der Cloud ergänzt werden.

Analysten sprechen von einer "bimodalen" IT, einer "IT der zwei Geschwindigkeiten" oder von der lokalen "robust IT" und der Cloud-basierten "fast IT". Dabei entsteht gelegentlich der Eindruck, die lokale IT müsse sich nicht wesentlich verändern, weil die angestrebte Zunahme an Flexibilität und Innovationskraft sich recht einfach aus der Public Cloud beziehen ließe. Also vereinfacht gesagt: Die lokale IT bleibt im Grunde, wie sie ist, die beabsichtigte Agilitätssteigerung wird aus der Public Cloud bezogen.

Auch lokale Infrastrukturen müssen leistungsfähiger werden

Aber diese Rechnung geht nicht auf: Trotz eines immer größeren Angebots an flexiblen Services aus der Public Cloud, müssen auch die lokalen Infrastrukturen leistungsfähiger und flexibler werden, um in hybriden Architekturen ihren Aufgaben gerecht zu werden. Bei der Modernisierung ihrer Rechenzentren setzen deshalb immer mehr Unternehmen hyperkonvergente oder Software-definierte Infrastrukturen (SDI) ein. Sie bilden eine verlässliche Basis für Inhouse-betriebene Private Clouds und Legacy-Applikationen.

Laut dem "Cloud Monitor 2016" von Bitkom und KPMG ist die Private Cloud nach wie vor das dominierende Modell in Deutschland, nahezu 40 Prozent der Unternehmen nutzen Private Clouds, weitere 20 Prozent planen oder diskutieren den Einsatz. Dafür gibt es gute Gründe: Die Private Cloud liefert die Dynamik und Flexibilität, die für die Entwicklung neuer, digitaler Anwendungen und Geschäftsmodelle notwendig ist und verhilft auch Legacy-Anwendungen, die oft auf Private Clouds portiert werden, zu mehr Agilität, Leistungsfähigkeit und besserer Skalierbarkeit.

Probleme hybrider Infrastrukturen systematisch lösen

Die Unternehmen stehen vor einer doppelten Herausforderung. Auf der einen Seite müssen sie ihre historisch gewachsenen IT-Landschaften modernisieren und fit machen für die Digitale Transformation, auf der anderen Seite müssen sie Services aus der Private und Public Cloud managen und in einer einheitlichen IT-Architektur mit zentraler Administration zusammenführen. Das Whitebook "Managing Hybrid IT" von Fujitsu diskutiert ausführlich, welche Probleme sich beim Management hybrider Infrastrukturen im Hinblick auf Organisation, Governance und IT-technische Aspekte ergeben und wie sie gelöst werden können.

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