SAP-Anwender profitieren von maßgeschneiderter Hardware-Basis

am 22. August 2018
Fast überall, wo SAP-Systeme eingesetzt werden, gehören sie zu den unternehmenskritischen Kernapplikationen. Von ihnen hängt nicht nur der unterbrechungsfreie Betrieb der Enterprise-IT ab, sondern sie sind auch die Basis für Digitalisierung und Innovation. Umso wichtiger, dass die SAP-Systeme auf verlässlicher und zukunftsfähiger Hardware aufsetzen.

Die Zusammenarbeit zwischen SAP und Fujitsu geht fast bis auf die Zeiten der SAP-Gründung zurück. Fujitsu ist seit mehr als 40 Jahren SAP Global Partner, seit 2006 auch Global Hosting Partner. 2017 hat Fujitsu die Kooperation mit SAP sowohl auf globaler als auch lokaler Ebene als Premium-Partner auf ein noch höheres Niveau gehoben.

Dabei funktioniert die Partnerschaft auf zwei Ebenen: Auf der einen Seite stimmen Fujitsu und SAP schon in der Entwicklung ihre Hardware und Applikationen aufeinander ab und stellen deren Kompatibilität sicher. Auf der anderen Seite kann Fujitsu auf Grund der detaillierten Kenntnisse der SAP-Systemumgebung weltweit Consulting, Service, Support und Hosting für alle SAP-Systeme anbieten. In einem Whitepaper hat Fujitsu eine Reihe von Referenz-Installationen dokumentiert, die zeigen, auf welche Weise SAP-Anwender weltweit von der Kooperation zwischen SAP und Fujitsu profitieren.

Flexible Hardware-Infrastruktur für zentrales SAP-System bei der Globus Gruppe

So hat die Globus Gruppe, die mit 46 SB-Warenhäusern, 90 Baumärkten und sechs Elektrofachmärkten zu den Großen im deutschen Einzelhandel zählt, auf Hardware und Services von Fujitsu zurückgegriffen, um die ERP-Landschaft zu reorganisieren. Beim Aufbau eines zentralen SAP-Systems, das alle Niederlassungen der Unternehmensgruppe integriert, ging es auch um die Frage einer performanten und flexiblen Hardware-Infrastruktur. Für die Globus Gruppe hat Fujitsu ein auf dem "Primeflex for SAP-Landscapes"-Verfahren basierendes Konzept erarbeitet. Die neue Systemlandschaft besteht jetzt aus Primeflex x86-Servern, Cisco-Netzwerk-Komponenten, einer NetApp-Storage-Lösung sowie der Virtualisierungs-Technolog von VMware. "Ohne die von Fujitsu gelieferten Primeflex-Systeme wäre es nicht möglich gewesen, in so kurzer Zeit unsere Infrastruktur auszubauen", resümiert Bernd Grande, IT-Leiter der Globus Gruppe.

Eine völlig andere SAP-Lösung hat Fujitsu für die VBH Holding, dem weltweit größten Handelsunternehmen für Baubeschläge für Fenster und Türen, entwickelt. Das in Korntal-Münchingen bei Stuttgart ansässige Unternehmen ist mit seiner Produktpalette von mehr als 150.000 Artikeln, 15 deutschen und einer Vielzahl internationaler Vertriebsstandorte weltweit vertreten. Bei dem Projekt ging es darum, das Business-Warehouse auf Basis der SAP-HANA In-Memory-Technologie neu aufzustellen. Dafür hat Fujitsu eine Infrastuktur in seinem zertifizierten Hochsicherheitsrechenzentrum aufgesetzt. Nach umfangreichen Tests, die parallel mit dem bestehenden Datawarehouse durchgeführt wurden, ist die neue, SAP-basierte Lösung, die auch von Fujitsu gemanagt wird, in den Produktivbetrieb übergegangen.

Antwortzeiten von Minuten auf Sekunden verringert

Oliver Maisch, CIO der VBH-Holding verzeichnet eine Reihe signifikanter Verbesserungen. Nicht nur die Antwortzeiten haben sich dank der In-Memory-Technologie von mehreren Minuten auf wenige Sekunden verringert. Die Möglichkeit, auch umfangreiche und komplexe Daten in Sekundenschnelle zu analysieren trage zu einer Verbesserung der Kundenbeziehungen bei und der Betrieb in einem zertifizierten Rechenzentrum erhöhe die Sicherheit und Verfügbarkeit. "Fujitsu hat mit seinen hochprofessionellen Beratungs- und Serviceleistungen entscheidend dazu beigetragen, unsere Business-Warehouse-Lösung auf SAP HANA zu migrieren", sagt CIO Maisch.

Diese und eine Reihe weiterer Beispiele für die Kooperation von Fujitsu und SAP bei der Realisierung innovativer SAP-Lösungen finden Sie (in englischer Sprache) in dem Whitepaper "Fujitsu & SAP Partnership", das hier zum Download bereit steht.

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