Performante Infrastruktur für optimales In-Memory-Computing

am 28. Januar 2019
Fujitsu hat für die Siemens AG eine performante Infrastruktur für SAP-HANA-Systeme entwickelt und realisiert: mit FUJITSU Storage ETERNUS DX600 und FUJITSU Server PRIMERGY RX4770.

In Zeiten von Big Data & Co. setzen immer mehr Unternehmen auf fortschrittliche Datenbanksysteme. Trotz ressourcenintensiver Anwendungen und rasant wachsender Speichermengen wollen sie jederzeit schnell an ihre Daten kommen. Damit steigen die Anforderungen an die Speicher- und Rechnerleistung von IT-Infrastrukturen erheblich. Das wusste auch die Siemens AG, als sie eine weitgehende Umrüstung ihrer SAP-Umgebung auf SAP HANA plante.

"Unser Ziel war es, mit SAP HANA eine innovative Datenbank-Technologie zu implementieren, die langfristig als leistungsfähige und zukunftssichere Plattform für unsere unternehmenskritischen SAP-Anwendungen dienen sollte", resümiert Bernhard Lingner, Service Management bei Siemens GS IT, dem zentralen Rechenzentrum der Siemens AG. Für sein Innovationsprojekt holte GS IT einschlägige Experten von Fujitsu ins Boot.

Leistungsstarke Infrastruktur für rund 200 SAP-Systeme gefragt

Das Rechenzentrum betreibt für die Anwenderabteilungen von Siemens rund 200 SAP-Systeme. Angesichts dieser Größenordnung war zum stabilen und ausfallsicheren Betrieb der geplanten SAP-HANA-Umgebung eine leistungsstarke Infrastruktur gefragt. Eine Infrastruktur, die auch dem laufend steigenden Datenvolumen gewachsen ist. Neben flexibler Skalierbarkeit sollte die angedachte Storage-Server-Lösung minimale Ladezeiten und einen hohen Datendurchsatz bieten - für ein optimales In-Memory-Computing. Zudem war eine standardisierte, automatisierbare Lösung gewünscht, die schnelle und ergebnissichere Systeminstallationen ermöglicht.

Kurze Ladezeiten stellen hohe Performance der Systeme sicher

Nachdem Siemens und Fujitsu die SAP-HANA-Architektur gemeinsam konzipiert hatten, entwickelten und implementierten die Fujitsu-Experten den nötigen Hardware-Unterbau: einen SAN-basierten HANA Power-Block als Tailored Data Infrastructure (TDI). Das Herzstück bilden fünf FUJITSU Storage ETERNUS DX600 und hundert FUJITSU Server PRIMERGY RX4770.

Die Speichersysteme gewährleisten den stabilen Betrieb der Datenbanksysteme, während die Enterprise-Server für eine schnelle und zuverlässige Datenverarbeitung sorgen. "Die robuste und bewährte ETERNUS DX-Storage-Technologie ist für SAP-HANA-Umgebungen geradezu prädestiniert. Wir profitieren von sehr kurzen Ladezeiten, was eine hohe Performance der Systeme sicherstellt. Zudem können wir die Kapazitäten bei wachsendem Bedarf schnell und flexibel erweitern", fasst Lingner zusammen.

850 Terabyte HANA-Daten in Minuten wiederherstellen

Zusatzvorteile bringt die Fujitsu-Lösung durch eine automatisierte Provisionierung von Speicherinfrastruktur und die integrierte Clone- sowie Snapshot-Technologie. Das beschleunigt die Bereitstellung benötigter SAP-HANA-Systeme deutlich, und Systemklone sind in nur einer Stunde erzeugt. Neben der so erzielten Zeitersparnis profitiert Siemens auch in puncto Geschäftskontinuität - dank maximaler Systemverfügbarkeit. Denn auf Snapshot-Basis lassen sich 850 Terabyte komprimierter HANA-Daten in Minuten sichern beziehungsweise wiederherstellen. Folglich kann die Datenbank praktisch sofort wieder anlaufen, wohingegen ein Wiederanlauf bei herkömmlichen Backup-/Recovery-Verfahren oft erst nach Stunden möglich ist.

Hoher Standardisierungsgrad ermöglicht zahlreiche Self-Service-Angebote

Ausgezahlt hat sich auch der gestiegene Standardisierungsgrad. Dadurch kann das Rechenzentrum nicht nur SAP-HANA-Systeme, sondern auch Self-Service-Angebote sehr leicht bereitstellen. Diese ermöglichen Anwenderabteilungen beispielsweise, SAP-Systeme selbst aufzubauen und alle dazu nötigen Aufgaben rund um Storage, Server, SAP oder ESX allein zu meistern. Das verschafft den Abteilungen mehr Unabhängigkeit sowie Agilität und entlastet die Siemens-GS-IT-Mitarbeiter.

Rechenzentrum auf Zukunftskurs - live bei den Fujitsu Storage Days

Mit SAP HANA und der Fujitsu-Lösung hat die Siemens AG ihre SAP-Umgebung und Infrastruktur im zentralen Rechenzentrum zukunftsfähig aufgestellt. Wer Ähnliches vorhat, kann sich aus erster Hand Umsetzungstipps und Anregungen holen. Gelegenheit dazu bieten die Fujitsu Storage Days vom 22. Januar bis 26. Februar 2019 an acht Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dort wird die Siemens AG ihr Innovationsprojekt persönlich vorstellen und Zuschauerfragen zum Projekt beantworten.

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