Mit Hadoop Risiken pro-aktiv erkennen

am 22. November 2017
Die Siemens AG hat eine neue Plattform für die Risikoanalyse auf Basis eines „PRIMEFLEX for Hadoop“-Systems von Fujitsu installiert. Das System ist speziell dafür konzipiert, die gewaltigen Datenmengen, die für diese Auswertungen im global agierenden Konzerns anfallen, zu verarbeiten und zu analysieren.

Um Risiken und Bedrohungen möglichst frühzeitig zu erkennen, setzen Unternehmen immer häufiger Systeme ein, die Daten und Informationen aus unterschiedlichsten Quellen zusammenführen und für eine Echtzeitanalyse zugänglich machen. Bei sehr großen, global agierenden Unternehmen erreichen diese Datenmengen eine Dimension, die das Leistungsvermögen klassischer IT-Systeme längst übersteigt. Die Siemens AG hat jetzt eine innovative Plattform auf Basis eines "PRIMEFLEX for Hadoop"-Systems von Fujitsu aufgebaut, um Risiken pro-aktiv zu erkennen und diesen begegnen zu können.

Denn das Problem moderner Informationsgewinnung ist nicht etwa der Mangel an Informationen, sondern die riesigen Massen an Daten, die identifiziert, erfasst, aufbereitet und ausgewertet werden müssen. Dabei kommen die Daten aus unterschiedlichsten Quellen: Aus den IT-Systemen des Unternehmens, von Dienstleistern, die sich im Sicherheitsbereich etabliert haben sowie aus dem zunehmend wichtigen Feld der Medienauswertung und Presseveröffentlichungen bis hin zu Sozialen Medien. "Medienkanäle wie Twitter oder Facebook sind für uns hoch interessant, weil sie sehr schnell auf Ereignisse reagieren, die für Siemens im Hinblick auf Sicherheitsfragen relevant sein könnten", sagt Gerald Ulmer, der das Thema Sicherheitslage im Unternehmensbereich Governance & Markets der Siemens AG weltweit verantwortet.

Vorkonfigurierte Systeme sind schneller implementierbar

Als Antwort auf die rasant steigenden Datenmengen hat er sich für "PRIMEFLEX for Hadoop", ein integriertes System bestehend aus dem Open-Source-basierten Hadoop-Framework, der Analyse-Software Datameer und Hardware von Fujitsu entschieden. Hadoop hat sich als Quasi-Standard für die Verarbeitung und Analyse sehr großer Datenmengen und Big Data Szenarien etabliert. Gemäß dem Open-Source-Gedanken sind Hadoop-basierte Systeme grundsätzlich auf allen Server-Systemen lauffähig. Allerdings sind Systeme, die für Hadoop vorkonfiguriert und vorgetestet sind, schneller implementierbar und garantieren das reibungslose Zusammenspiel von Hard- und Software.

So liefert Fujitsu mit "PRIMEFLEX for Hadoop" - eine Big-Data-Analytics Plattform, die speziell auf die intensiven Rechenprozesse, die riesigen Datenmengen mit unterschiedlichen Formaten aus diversen Quellen und die verteilte Verarbeitung dieser Daten unter Hadoop zugeschnitten ist. Für eine professionelle Umsetzung der Anforderungen unterstützt das Fujitsu Big Data Competence Center mit seinen Services und Data Scientists die Analytics-Projekte seiner Kunden und sorgt damit für einen schnellen Start and schnelle erste Ergebnisse. "Die Möglichkeiten, die PRIMEFLEX for Hadoop - aufgrund seiner Flexibilität - bei der Analyse großer Datenmengen bietet, weisen den Weg in die Zukunft. Wir können mit den unterschiedlichsten Quellen und Formaten arbeiten und sie einfach integrieren", sagt Siemens-Manager Ulmer.

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Als global agierender Konzern möchte Siemens aktuelle und zukünftige Sicherheitsbedrohungen und -risiken in vielen Ländern der Erde schnelle und exakt identifizieren. Dazu nutzt das Unternehmen eine Vielzahl interner und externer Quellen. Dieses Whitepaper zeigt, wie Siemens-Experten mit Fujitsu Server-Systemen große – sehr oft unstrukturierte - Datenmengen in Echtzeit so aufbereiten, dass Analysten daraus wertvolle Erkenntnisse zur Durchführung von Bedrohungs- und Risikoanalysen gewinnen können.