Finanzchefs fordern nachhaltige Storage-Systeme

am 20. November 2017
Die Finanzverantwortlichen von kleinen und mittelständischen Unternehmen befürchten, dass mit der zunehmenden Datenmenge die Kosten für die Storage-Infrastruktur explodieren. Sie fordern deshalb den Einsatz zukunftssicherer Speichertechnologien.

Die Datenmengen steigen und steigen - und ein Ende ist nicht abzusehen. Besondere Sorgen darüber machen sich die Chief Financial Officers (CFOs) kleiner und mittlerer Unternehmen. Als Verantwortliche für das Firmenvermögen befürchten sie, dass durch die drastische Zunahme der Informationsmengen die Kosten für das Speichern und Verwalten der Datenbestände explodieren. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie des Marktforschungsunternehmens Freeform Dynamcis im Auftrag von Fujitsu. Die im Herbst 2017 publizierten Umfrage beruht auf einer Befragung von mehr als 180 CFOs in ganz Europa und weiteren Ländern.

Laut der Studie sehen drei von vier CFOs den künftigen Storage-Anforderungen mit ihren höheren Kosten mit Sorge entgegen. Durch die schnelle Zunahme des Datenvolumens müssten nicht nur zusätzliche Speicherkapazitäten geschaffen werden. Auch das Management der Daten würde die Kosten weiter explodieren lassen, so die Befürchtung der CFOs. Im Detail erwarten die CFOs laut der Studie insbesondere folgende Effekte:

  • Vorhandene Storage-Systeme können nicht mehr um zusätzliche Kapazitäten erweitert werden. Die Folge: Es müssen umgehend neue Lösungen angeschafft werden.

  • Speicherlösungen müssen vor Ablauf ihres Lebenszyklus ersetzt werden.

  • Die Abhängigkeit von hoch qualifizierten IT-Mitarbeitern nimmt zu.

  • Der Aufwand steigt, um die Qualifikation dieser Mitarbeiter sicherzustellen.

Klare Akzeptanz, in IT zu investieren

Ein rigider Sparkurs kommt für die Finanzverantwortlichen allerdings auch nicht in Frage. Denn dies würde die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens aufs Spiel setzen. Eine wesentliche Eigenschaft von Finanzmanagern ist, dass sie IT weitgehend in einem geschäftlichen Zusammenhang betrachten. Im Allgemeinen haben sie ein abgerundetes Bild der strategischen Geschäftspläne und Ziele, verstehen die darin enthaltene Notwendigkeit der digitalen Transformation und wissen, welche Rolle Technologie bei der Modernisierung von Arbeitsmethoden spielt. Dies führt wiederum zu einer klaren Akzeptanz der Notwendigkeit, in IT-Systeme zu investieren.

Die überwiegende Mehrheit (59 Prozent) sieht Technologie deshalb auch als wichtigen Faktor, um die Effizienz von Geschäftsabläufen im Rahmen der digitalen Transformation sicherzustellen. Für mehr als ein Viertel der Befragten (28 Prozent) ist der Einsatz innovativer Technologien, etwa im Bereich Storage und Datenmanagement, ein zentraler Wettbewerbsvorteil. Für die Finanzverantwortlichen spielen zudem Punkte wie die Verfügbarkeit und der Schutz von Daten sowie die Datensicherheit eine zentrale Rolle, auch unter dem Aspekt Risikominimierung. Gleichzeitig müssen Sie aber natürlich mit den vorhandenen finanziellen Ressourcen verantwortlich umgehen.

Drei Forderungen für Speichersysteme

Neue Storage-Technologien sind also notwendig, doch die Mittel dafür sollten sparsam eingesetzt werden. Wichtig sind den Finanzchefs insbesondere drei Faktoren:

  • Storage-Systeme sollten einen hohen Automatisierungsgrad aufweisen, der manuelle Eingriffe durch IT-Mitarbeiter weitgehend überflüssig macht. Dies reduziert sowohl die Kosten als auch die Risiken.

  • Die Speicherkapazitäten sollten nach Bedarf erweiterbar sein - ohne, dass dazu das Storage-System komplett ausgetauscht werden muss. Dies ist für zwei Drittel der Befragten ein wichtiger Faktor.

  • Eine hohe Flexibilität einer Storage-Lösung ist aus Sicht der CFOs eine weitere Voraussetzung dafür, dass solche Lösungen für die starke und schwer einzuschätzende Zunahme von Datenbeständen gerüstet sind.

"Die Resultate unserer Studie bestätigen nachhaltig, dass Sicherheit und ein effektiver Schutz der Daten zentrale Punkte sind, wenn Unternehmen ihre Storage-Umgebung modernisieren", sagt Olivier Delachapelle, Head of Category Management Data Center EMEIA bei Fujitsu. "Außerdem spielt für 90 Prozent der Finanzverantwortlichen die Zukunftsfähigkeit solcher Lösungen eine wichtige Rolle. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung sind deshalb die Tage traditioneller Scale-up-Ansätze bei Speichersystemen gezählt."

Für ältere, wenig flexible Speichertechnologien mit begrenzter Automatisierung macht eine Modernisierung im Lichte dieser Studie schon heute Sinn. Zuverlässige, selbstverwaltende Systeme führen zu weniger administrativem Aufwand, weniger unangenehmen Überraschungen und weniger "Brandbekämpfung" unter großem Stress. Auch neue Geschäftsanforderungen können effizienter erfüllt werden.

Was für IT-Experten offensichtlich ist, muss jedoch auf die richtige Weise artikuliert werden, um die Unterstützung und Genehmigung von nicht technischen Entscheidern, Interessengruppen und Einflussnehmern zu erhalten.

Eine deutsche Fassung der Studie finden Sie hier.

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Wenn Sie in einem kleinen oder mittleren Unternehmen arbeiten, ist Storage vermutlich etwas, an das Sie nur denken, wenn Sie mehr Kapazität benötigen oder eine neue Anwendung implementieren müssen. Ursprünglich für große Unternehmen konzipierte Lösungen sind nun aber auch in zunehmendem Maße jenen zugänglich, die nur über begrenzte Budgets und Ressourcen verfügen. Keiner empfiehlt einen radikalen Austausch. Aber wenn der nächste größere Bedarf an Speicherkapazität aufkommt, ist es sinnvoll, einen Moment innezuhalten und über Ihre Möglichkeiten nachzudenken. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, welche Storage-Technologien Ihnen für Ihre Bedürfnisse zur Auswahl stehen.