Die Digitale Transformation verändert die Storage-Landschaften

am 04. September 2017
Die Digitalisierung lässt die Datenmenge rasant anschwellen. Mit einem Ausbau der Storage-Kapazitäten allein ist es aber nicht getan: Moderne digitale Applikationen stellen vielfältige – und verschiedenartige — Anforderungen an Storage-Systeme und bedürfen deshalb einer exakt darauf zugeschnittenen und skalierbaren Speicherarchitektur, um für die Zukunft der fortschreitenden Digitalisierung gerüstet zu sein.

Getrieben von der Digitalisierung nimmt die Menge an Daten in den Unternehmen immer stärker zu: Mobile Geräte, Social Media, Big Data, Business Analytics und das IoT erzeugen immer mehr Daten. Dabei stammt ein stetig steigender Anteil produktiver Daten aus modernen, digitalen Anwendungen und soll möglichst in Echtzeit verarbeitet werden. Gleichzeitig entstehen in den Unternehmen hybride IT-Landschaften, die auf der einen Seite die historisch gewachsenen IT-Systeme („Robust IT“) mit einer Cloud- und App-basierten Anwendungslandschaft („Fast IT“) verknüpfen müssen.

Eine lineare Aufrüstung der historisch gewachsenen Speicherlandschaft, die allein auf die Erweiterung der Speicherkapazitäten zielt, wird den neuen Anforderungen durch die Digitalisierung aber nicht gerecht: „Die Storage-Architekturen müssen sich auch qualitativ verändern; sie müssen Apps unterstützen, deren Anforderungen komplett unterschiedlich sein können“ erklärt Stefan Roth, Head of Storage im Category Management Datacenter bei Fujitsu Central Europe. Das könnten etwa Apps sein, die für Real-time-Verarbeitung ausgelegt sind und bei denen es deshalb vor allem auf die Antwortzeiten ankomme; oder aber auch Big-Data-Umgebungen, wo es vor allem um die Bewältigung großer Datenmengen gehe. Oder eben Anwendungen, bei denen beides zusammenkomme. Dafür bieten sich Roth zufolge hybride Systeme aus Flash- und Plattenspeicher an oder auch hyperkonvergente Infrastrukturen. „Diese Vielfalt müssen moderne Storage-Systeme heute adressieren können. Fujitsu hat deshalb mit der ETERNUS-Linie eine komplette Familie von Storage-Produkten entwickelt, die für alle denkbaren Szenarien konzipiert sind und alle Anforderungen in hybriden Umgebungen problemlos abdecken“, sagt Fujitsu-Manager Roth. Das gesamte Spektrum der Speicherlösungen reicht von reinen Flash- und Plattenspeichern über hybride und hyperkonvergente Systeme bis hin zu Band-Archivsystemen und speziellen Data Protection Appliances.

Mit der zunehmenden Digitalisierung kann der intelligente Umgang mit Daten zu einem Wettbewerbsvorteil werden. Vor diesem Hintergrund wird der Schutz der Daten umso wichtiger. Das Thema Data Protection in einer stark wachsenden Welt der Digitalisierung hält Storage-Experte Roth deshalb für besonders relevant. Fujitsu bietet mit seinen ETERNUS CS Data Protection Appliances anpassbare Datensicherungsfunktionen, indem die Speicherressourcen auf geschäftliche Prioritäten abgestimmt werden können. Zudem reduzieren die Systeme die Sicherungszeiten auf ein Minimum, und bieten herausragende Wiederherstellungszeiten in jeder geschäftskritischen Umgebung. „Wir sprechen hier von Business-Centric-Storage, weil die Systeme – wie alle unsere ETERNUS Storage-Lösungen – exakt auf die Anforderungen des Business und der jeweiligen Applikation zugeschnitten werden können. Sie definieren den SLA – ETERNUS macht den Rest.“, erklärt Roth.

Dabei werden die Aufgaben immer anspruchsvoller: Die Anforderungen an Performance, Kapazität, Latenz, Verfügbarkeit und Datenschutz der einzelnen Applikationen weichen in hohen Maße voneinander ab. Es geht deshalb immer mehr darum, die verschiedenen Storage-Systeme zu einer Speicherlandschaft zu verknüpfen und gemeinsam zu managen, so dass jeder Applikation exakt die Ressourcen zur Verfügung stehen, die sie für ihren optimalen Betrieb benötigt und SLAs über die einzelnen Systeme hinweg festgelegt werden können.

„Diese verschiedensten SLAs müssen effizient, mit niedrigen Gesamtbetriebskosten und einfach handhabbar sein. Dazu bedarf es einer zukunftsorientierten und skalierbaren Infrastruktur. Denn Daten und Informationen werden immer mehr zum Wettbewerbsfaktor für Unternehmen“, resümiert Fujitsu-Experte Roth. Dabei hätten moderne Speicherlandschaften nicht nur einen entscheidenden Anteil daran, die IT besser auf die Business-Anforderungen auszurichten, sondern trügen auch erheblich dazu bei, die Komplexität der IT-Landschaft zu reduzieren und Wartungsaufwand und Kosten zu senken.