Die Anwendungslandschaft bestimmt die Storage-Infrastruktur

am 20. März 2018
Bei der Planung der Speicherlandschaft das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis zu erreichen, kann es nicht allein darum gehen, die allerneuesten Technologien einzusetzen. Im Fokus müssen intelligent geplante Lösungen stehen, die auf die spezifischen Storage-Anforderungen der Anwendungslandschaft zugeschnitten sind.

Ohne Zweifel ist die Auswahl an Speichersystemen, die den IT-Architekten für die Planung ihrer Storage-Landschaften zur Verfügung stehen, erheblich angewachsen. Neben konventionellen Platten- und Bandspeichern sind in den letzten Jahren Flash-Speicher, Cloud-Storage-Optionen, Object-Storage-Systeme, hyperkonvergente Infrastrukturen und eine Reihe weiterer spezialisierter Speichertechnologien hinzugekommen. Dabei bietet jedes System seine eigenen Vor- und Nachteile im Hinblick auf Kosten, Geschwindigkeit, Latenz, Kapazität und Skalierbarkeit.

In vielen Unternehmen rückt vor allem die Frage in den Vordergrund, ob sie bei der Planung ihrer IT- und Speicherlandschaften auf klassische Architekturen oder hyperkonvergente Infrastrukturen (Hyper Converged Infrastructures - HCI) setzen sollen. Während in klassischen Infrastrukturen die Ressourcen für Rechenleistung, Speicher und Netzwerk getrennt sind (3-tier-Architekturen), zeichnen sich hyperkonvergente Infrastrukturen dadurch aus, dass alle Ressourcen in einer Einheit untergebracht und mit einem zentralen Management ausgestattet sind. Diese Systeme zeichnen sich vor allem durch ihre extreme Skalierbarkeit aus. Das Aufrüsten erfolgt durch das einfache Einstecken von Modulen oder dem Hinzufügen weiterer Einheiten ohne nennenswerten Konfigurationsaufwand.

Gefragt ist die beste Lösung für alle Anforderungen bei den geringsten Kosten

Dennoch sind hyperkonvergente Systeme nicht in jedem Fall die erste Wahl: Sie eignen sich vor allem für Anwendungsszenarien, in denen absehbar der Bedarf an Rechenleistung und Speicherkapazität zukünftig in etwa gleichem Maße ansteigen wird. Zwar sagen Analysten und Markbeobachter den HCI-Systemen gewaltige Wachstumszahlen voraus, dennoch gehen sie davon aus, dass Kernsysteme wie ERP und CRM auch mit einem Zeithorizont von mindesten zehn Jahren auf klassischen Architekturen laufen werden.

Für Planung und Ausbau der Storage-Infrastruktur kommt es deshalb darauf an, die jeweils beste Speicherlösung vor dem Hintergrund der gewachsenen IT- und Anwendungslandschaft zu finden - und dabei geht es nicht immer um die modernste oder schnellste Technologie, sondern um die Lösung, die bei den geringsten Kosten alle gestellten Anforderungen erfüllt.

In dem (englischsprachigen) Whitepaper "Flash Forward - a guide to new ways to do storage" stellen die Experten von Fujitsu moderne Speicherkonzepte und -lösungen vor und diskutieren ausführlich deren Vor- und Nachteile im Hinblick auf unterschiedliche Einsatzszenarien.

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Die Digitalisierung hat einen großen Einfluss auf Storage-Systeme. Mehr Datenquellen erzeugen mehr Daten, die gesammelt, übertragen, verarbeitet und archiviert werden müssen. Dies führt nicht nur zu einem höheren Speicherbedarf, sondern auch zu größeren Skalierbarkeitsanforderungen und höheren Kosten. Mit einer einzigen Storage-Architektur lassen sich all diese neuen Herausforderungen nicht lösen – ein Grund für die Entstehung innovativer Storage-Designs wie All-Flash-Systeme oder Hyper-Scale-Architekturen. Sie ergänzen die klassischen Speicher-Designs. Dieses Whitepaper gibt Ihnen eine Orientierungshilfe bei der Wahl des für Sie am besten geeigneten Storage-Ansatzes.