Aufbau eines Level-3-Rechenzentrums bei der DRV

am 05. Februar 2019
Fujitsu hat die Deutsche Rentenversicherung beim Aufbau eines TÜV-Level-3-Rechenzentrums unterstützt: mit Experten für IT-Design sowie Projektmanagement und mit leistungsstarker Hardware der nächsten Generation.

Das Speichern und Bereitstellen großer Mengen sensibler Daten fordert Rechenzentren einiges ab. Umso mehr, wenn die Daten auch noch versorgungsrelevant oder geschäftskritisch sind wie bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV). DRV-Sachbearbeiter und DRV-Kunden müssen auf sichere, stets verfügbare Rentendaten vertrauen können. Dafür sorgt das Rechenzentrum Würzburg (RZW), das die IT-Infrastruktur für die zentrale Datenstelle der DRV betreibt. Anlässlich eines Gebäudewechsels sollte das Rechenzentrum neu aufgebaut werden. Dafür holte sich die RZW GmbH Unterstützung bei Fujitsu, einem jahrzehntelangen Kooperationspartner der DRV.

Zusätzlich zur passgenauen RZ-Hardware macht sich auch das tiefe Fachwissen von Fujitsu und den vermittelten Experten bezahlt.
Zusätzlich zur passgenauen RZ-Hardware macht sich auch das tiefe Fachwissen von Fujitsu und den vermittelten Experten bezahlt.
Foto: laymanzoom - shutterstock.com

Hochmodernes RZ für Daten von 75 Millionen Kunden gewünscht

In der zentralen Datenstelle laufen schon heute Sozialdaten von rund 75 Millionen Bürgerinnen und Bürgern zusammen - Tendenz steigend. Deshalb war beim RZ-Umbau neben Sicherheit und Verfügbarkeit auch Zukunftsfähigkeit ein Thema. "Unser neues Rechenzentrum sollte nach TÜV-Level 3-Standards aufgebaut und mit modernster, skalierbarer Technologie ausgerüstet werden", erklärt Norbert Löffler, Geschäftsführer der RZW GmbH.

Neue Highspeed-Umgebung mit 99,98 Prozent Verfügbarkeit

Fujitsu vermittelte einen erfahrenen IT-Architekten sowie Projektmanager und lieferte die passenden Infrastruktur-Komponenten: PRIMERGY-Server RX2540 und RX4770, individuell konfigurierte Racks sowie Broadcom-SAN-Directors und -Switches. Hinzu kam eine hochmoderne Verkabelung mit OM5-Multimode-Fasern und MPO-Steckverbindern (Mehrfasersteckern). Das Ergebnis: ein quasi ausfallsicheres Rechenzentrum mit 99,98-prozentiger Verfügbarkeit, Datenraten von bis zu 400 Gbit/s und Energieeinsparungen im zweistelligen Prozentbereich.

Nahtlose Umstellung ohne nennenswerte Geschäftsunterbrechung

Neben der passgenauen RZ-Hardware hat sich auch das tiefe Fachwissen von Fujitsu und der vermittelten Experten ausgezahlt. Nicht nur, weil das DRV-Tagesgeschäft während des RZ-Umbaus ohne Beeinträchtigung weiterlaufen konnte. Auch verliefen Umzug und Inbetriebnahme des neuen RZ reibungslos, dazu RZW-Geschäftsführer Löffler:

"Während der insgesamt mehrwöchigen Umzugsphase des Rechenzentrums konnten die Geschäftsprozesse nahezu unterbrechungsfrei weiterlaufen. So haben die über 10.000 Sachbearbeiter unserer Kunden quasi nichts von der Umstellung bemerkt."

Hier die Case-Study kostenlos downloaden